Holzhaus Rehwäldchen


Natürliche Holzhaus Villa mit schönen Schrägen

Dezent und unaufdringlich fügt sich Holzhaus „Rehwäldchen“ in die Umgebung ein. Bedeckt von einem Anthrazit farbigen Ziegeldach, ergibt das massive Holzhaus aus hellem Kiefernholz ein ruhiges, harmonisches Bild: die Rotbraun gerahmten Fenster samt Haustüre in gleicher Optik gliedern die Wandflächen ausgewogen, und die ums Haus herum laufenden Bodenfliesen nehmen die Farbe der Holzrahmen wieder auf.

Das besondere Merkmal von Holzhaus „Rehwäldchen“ ist eine schräge Giebelwand zur Gartenseite. Sie resultierte aus der gültigen Bauvorschrift für das Grundstück. Die Bauherrschaft machte kurzerhand aus der Not eine Tugend und freut sich heute ganz besonders über die gelungene Optik der schrägen Wand. Große, bodentiefe Fenster betonen die Fläche über zwei Etagen, und es entstand eine windgeschützte Terrassenecke, auf der man Dank des großzügigen Dachüberstandes auch bei Regen gemütlich sitzen kann.

Großzügig


und natürlich

Sehr hell und mit viel Platz haben sich die Bauherren ihr Holzhaus gewünscht und mit Hilfe der Fullwood-Planer realisiert. Diese rieten beispielsweise für die Fertigbauwände zu zwei Bohlenlagen mehr als üblich, um dem ganzen einen betont luftigen Charakter zu verleihen. Unterstützt wird dieser luftige Eindruck noch durch den hohen Luftraum an der schrägen Giebelwand, der sich bis zum offenen First ausbreitet und von einer mit Edelstahlrohren und Holzhandlauf eingefassten Galerie im Dachgeschoss begrenzt wird. Auf diese Weise wird der im Erdgeschoss befindliche Essbereich sowohl von unten als auch von oben erhellt. Die Küche ist in einem separaten, von Flur und Essbereich zugänglichen Raum, untergebracht, damit dem restlichen offenen Wohn-Essbereich Geräusche und Gerüche erspart bleiben. Im gesamten Holzhaus befinden sich ausschließlich Naturmaterialien.

Holzhaus


fürs Bauchgefühl

Aus dem Bauch heraus entschied sich der Hausherr, ein renommierter, leitender Naturwissenschaftler, für Holz als Baumaterial. Rational begründen kann er seine spontane Vorliebe nicht, vermutet den Ursprung seiner Sympathie für den sinnlichen Naturstoff in der Jugendzeit. Seine Frau konnte sich das Wohnen im massiven Holzhaus anfangs nicht vorstellen und musste erst einige Holzhäuser besichtigen, bis ihr zuletzt das Holzhaus „Barkhof“ auf dem Ausstellungsgelände von Fullwood in Sottrum gefiel. Dementsprechend plante man etliche weiß verputzte Ständerbauwände im Hausinnern ein, um ein Mehr an Helligkeit zu erzeugen. Im Außenbereich wurden die Kiefernwände mit einem biologischen Anstrich gegen Nachdunkelung versehen, wohingegen der natürliche Holzzustand im Innern belassen wurde.

Auch drinnen gibt es zwei Fenster: im Dachgeschoss, an der den Luftraum zweiseitig umschließenden Holzwand befindlich, leiten sie das Tageslicht in zwei Gästezimmer weiter. So können Besucher aus ihren Zimmern morgens hinunterschauen, um zu sehen, ob der Frühstückstisch schon gedeckt ist. Oben befindet sich, neben der großflächigen Galerie, nur noch der Heizungsraum. Gewohnt und geschlafen wird, mit Blick aufs Alter, im barrierefreien Erdgeschoss. Von hier aus , durch die bodentiefen Fenster, lassen sich auch am besten die Rehe beobachten, die in der Dämmerung ganz nah an Holzhaus „Rehwäldchen“ heran kommen.