Holzhaus Blütenstadt

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Modernes Holzhaus für Familien

Was liegt näher als ein massives Holzhaus zu bauen, wenn man Tischler ist und – nicht nur berufsbedingt – Holz liebt? Da Rustikalität und Schnörkel aber nicht dem Geschmack der Eigentümer von Holzhaus „Blütenstadt“ entsprachen, entschieden sie sich für einen Spezialisten für Holzhäuser, der mit glatten Vollholzwänden baut und alle Kundenhäuser individuell nach Bauherrenwunsch plant.

Geld sparen mit der „Muskelhypothek“

Ein überzeugendes Argument war für den Familienvater auch, dass der Hersteller seinen Kunden verschiedene Ausbaustufen anbietet, unter anderem auch die sogenannte „Richtmeistermontage“, bei der die Bauherren ihr Holzhaus unter der Regie eines Richtmeisters selbst aufbauen können. „Ich wollte mein Haus unbedingt selbst mit aufbauen und ausbauen; zum einen um Geld zu sparen, wo es Sinn macht, zum anderen, weil ich die Fähigkeit dazu besitze.“, sagt der erfahrene Handwerker. Voller Tatendrang erwarteten er und ein paar Sportsfreunde den Richtmeister (Zimmermann) und die im Werk gefertigten Wandelemente dann frühmorgens am vereinbarten Termin, und die Hausmontage konnte beginnen. Mittels Kran wurden die Wände vom Tieflader auf die fertige (unterkellerte) Bodenplatte gehievt, und nach nur 2 Tagen war der Rohbau inklusive Dachstuhl bereits montiert. „Für das Dach habe ich lieber einen professionellen Dachdecker engagiert, ansonsten habe ich etwa 90% des Innenausbaus selbst gemacht – auch die Treppe und die meisten Möbel.“, berichtet der Hausherr stolz. Die Elektroinstallationen wurden vorab gut durchdacht und mit dem Haushersteller geplant, da die für die Kabel nötigen Kanäle bereits im Werk in die Vollholzwände gebohrt werden mussten. Elektrik- und Sanitärarbeiten überließ die Familie ebenfalls den Profis. „Durch die Richtmeistermontage konnte ich an den Ausgaben für Arbeitsstunden viel Geld sparen, das ich lieber in die Bau- und Ausbaumaterialien investiert habe. Die massiven Kiefernholzwände kosten allein vom Material und der qualitätssichernden Fertigungstechnik natürlich mehr.“, erklärt er weiter.

Holzhäuser müssen nicht dunkel sein

Natürlich wünschten sich auch die Eigentümer von Holzhaus „Blütenstadt“ ein helles Heim mit viel natürlichem Lichteinfall, so wie es heute gang und gäbe ist. Deshalb behandelten sie die Außenwände mit einem Edelwachs, der eine optische Vergrauung verhindert. Die wenigen weißen Pigmente in dem Wachs hellen die Kiefernwände zudem noch einen Tick auf. „Für die Langlebigkeit des Bauwerks wäre ein Anstrich aber nicht nötig gewesen.“, weiß der Hausherr. Drinnen wurden die von Natur aus hellen Polarkieferwände nicht behandelt und dürfen etwas nachdunkeln. Viele, im offenen Wohnbereich bodentiefe, Fenster lassen reichlich Tageslicht ins Hausinnere. Dort trifft es auf überwiegend weiß verputzte/tapezierte Trennwände (Leicht-/Ständerbau), die zusätzlich aufhellen. Für die gewünschte Gemütlichkeit und besondere Atmosphäre sorgen die massiven Außenwände. Hellgraue Fensterrahmen unterstützen das helle und moderne Bild innen wie außen, und das Holzhaus fügt sich - trotz seines exklusiven Baumaterials - relativ unauffällig in das Neubaugebiet ein. Während im Erdgeschoss eine robuste Holzbalkendecke für Bodenständigkeit sorgt, entschied sich die Familie im Dachgeschoss für eine weiße Verkleidung der Dachschrägen, um die Räume optisch weiter „anzuheben“. Die gewählten Glastüren und hellgrauen Türen passen perfekt zum Stil des Hauses, und die aus Holz und Edelstahlrohren bestehende Treppe stellt eine wunderbare Verbindung vom Holz und warmen Farben geprägten Erdgeschoss zum etwas sachlicher geprägten Dachgeschoss her, in dem weiß, grau und ein paar kräftige Farbtupfer (dunkelrote Wand im Flur, grasgrüne Fliesen im Bad) dominieren.

Familienfreundliches Holzhaus

Die fünfköpfige Familie hat ihre Wohnsituation ganz aufs tägliche Familienleben abgestimmt. Das Grundstück befindet sich im Neubaugebiet einer Kleinstadt und beinhaltet einen schönen, ebenerdigen Garten mit großer, relativ leicht zu pflegender Rasenfläche, auf der die Kids nach Herzenslust spielen und toben können. Holzhaus „Blütenstadt“ entspricht im Grundriss einem ausgewogenen Rechteck, ohne Vorsprünge und Erker, und verfügt im Dachgeschoss über eine viel Platz bringende, nach Süden ausgerichtete, große Gaube (erhöhter Kniestock). Im Erdgeschoss befinden sich, von einem geräumigen Flur mit angeschlossener Garderobe ausgehend, eine Gäste-DU/WC, ein Kinderzimmer, eine zum Wohn-Essbereich offene Küche, ein großer offener Wohnbereich mit Austritt zu Terrasse und Garten und das Treppenhaus (Aufgang Dachgeschoss + Abgang Kellergeschoss). Im Dachgeschoss gelangt man von einem kleinen Flur – der durch ein Dachfenster belichtet wird - ins Badezimmer, ins Schlafzimmer mit Leseecke (Rückzugsort der Hausherrin) und in zwei Kinderzimmer. Die Böden sind mit pflegeleichten Fliesen und kinderfreundlichem Laminat ausgelegt. Im Keller befinden sich Technikraum, Abstell- und Hauswirtschaftsraum sowie die Heimwerkstatt des Hausherrn. An der nördlichen Traufwand wurde das Dach teilweise abgeschleppt und darunter ein Carport mit direktem Zugang ins Holzhaus eingerichtet.

Flexibilität gestern, heute & morgen

„Eigentlich hatten wir die Küche zum Wohn-Essbereich komplett offen geplant. Das hätte zusammen einen L-förmigen Raum ergeben, wie es im Grundriss zu sehen ist. Beim Ausbau haben wir uns dann aber doch zu einer Trennwand zwischen Ess- und Kochbereich entschieden, die einen breiten Durchgang ohne Tür bekam. Diese Flexibilität in der praktischen Umsetzung bringt viele Vorteile, auch für die Zukunft, wenn die Kinder alle aus dem Haus sind. Theoretisch können wir dann sämtliche Trennwände ohne allzu großen Aufwand und nach Belieben demontieren oder versetzen, je nach späterem Bedürfnis.“, freut sich der Hausherr. Bei der Wärmegewinnung entschied sich die Familie für eine im Viertel übliche, klassische Gasheizung, die von einer solaren Warmwasserbereitung unterstützt wird. Letztere versorgt auch die Fußbodenheizung mit. Da die Hauswände sehr gut dämmen - deutlich besser als der theoretisch berechnete U-Wert vermuten ließe! – und die gefühlte Temperatur in Massivholzhäusern erwiesenermaßen etwa 2-3 Grad höher ist, bleibt der Heizenergiebedarf erfreulich gering.

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