Holzhaus Nürnberger Land

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Flexibel leben zwischen Holzhaus & Wohnmobil

Da sie es vom Wohnmobil gewohnt sind, auf engem Raum und stets auf einer Ebene zurechtzukommen und alles praktisch und in unmittelbarer Reichweite verstauen zu können, planten die Hauseigentümer ihr Blockbohlen Holzhaus dementsprechend und optimierten alle Arbeits- und Wohnabläufe. Auch mit Blick aufs Alter wollten sie ebenerdig und möglichst barrierefrei wohnen, andererseits aber keinen Bungalow bauen. Deshalb ließen sie das Dachgeschoss ihres Heims nicht ausbauen, wohl aber für einen späteren Ausbau vorbereitet, beispielsweise durch das Einplanen einer Geschosstreppe und von Fenstern. Später könnte mal eine 4-köpfige Familie in Holzhaus „Nürnberger Land“ leben. Jetzt ist der Grundriss im Erdgeschoss wie folgt aufgebaut: Man betritt einen Flur, von dem es rechter Hand zum Hauswirtschaftsraum geht, linker Hand über die Geschosstreppe auf den Dachboden, ein Stück weiter rechts ins Badezimmer, geradeaus ins Schlafzimmer und links hinter der Treppe in den offenen Wohnbereich. Im Wohnbereich gehen Küche, Essplatz und Sofaecke fließend ineinander über, ganz wie im mobilen Zuhause der Hauseigentümer, aber natürlich großflächiger. Besonders froh ist die Dame des Hauses darüber, dass sie mit dem Auto direkt an die Haustür fahren kann und dank des ans Haus gebauten Carports immer trockenen Hauptes in ihr Heim gelangt.

Beim Holzhaus Ausbau sehr viel selbst gemacht

Sein Holzhaus hat der Hausherr selbst mit aufgebaut. Er entschied sich für die Kosten sparende „Richtmeistermontage“ des Hausherstellers und montierte die fertigen Wandelemente unter der Regie eines Richtmeisters (= erfahrener Zimmermann des Hausherstellers) und mit Hilfe einiger Freund selbst. Im Innenausbau machte der handwerklich versierte Hausherr sogar alles selbst, auch Elektrik-, Heizungs- und Wasserinstallationen. Dabei musste die Elektrik im Vorhinein besonders gut durchdacht werden, da bereits im Werk die Kabelkanäle in die Massivholzwände vorgebohrt wurden. Die Trennwände im Holzhaus bestehen aus leichtem Ständerwerk und sind teils mit weiß lasierten Fichtenbrettern verschalt, teils weiß oder gelb verputzt. Die Massivholzwände aus Skandinavischem Kiefernholz wurden ausschließlich mit UV-Schutz behandelt, um unerwünschtes Nachdunkeln zu vermeiden, während die Deckenverschalung in dem gleichen weiß lasiert wurde, wie die Leichtbauwände. Außen strich der fleißige Hauseigentümer die Vollholzwände dreimal mit farbloser Witterungsschutzlasur an, damit sie nicht vergrauen. Die Holzfensterrahmen und Haustüre wählte das Eigentümerpaar in schwarz, setzte den Fenstern aber dunkelgrüne Rollladenkästen und Rollladeninstallationen vor. Die Dachbedeckung entspricht den ortsüblichen rotbraunen Ziegeln. Die Bauzeit war extrem kurz: Am 01. Dezember wurde mit der Wandmontage begonnen, am 03. Dezember konnte schon Richtfest gefeiert werden, am 04. Dezember begann man das Dach zu decken und Mitte Februar zogen die Hauseigentümer schon in ihr Haus ein - da war es drinnen natürlich noch nicht komplett fertig. Während der Montage und ersten Ausbauzeit wohnte das Ehepaar – wie könnte es anders sein – natürlich in ihrem mobilen Heim vor Ort. Beheizt wird Holzhaus „Nürnberger Land“ mit einem großen, in der Hausmitte positionierten Kaminofen, der mittels Wärmetauscher auch das Wasser für die Fußbodenheizung und das Brauchwasser erwärmt. Unterstützend wirken auf dem Hausdach Kollektoren zur solaren Warmwasserbereitung. Mittlerweile bedauern die Hauseigentümer aber doch, dass sie nicht eine zusätzliche Heizung eingerichtet haben, die ohne Aufwand auf Knopfdruck funktioniert, denn in höherem Alter werden die beiden vermutlich doch zuhause überwintern müssen und dann könnte es ihnen ein wenig lästig sein, immer auf das Feuer im Kaminofen aufpassen zu müssen. Um ihr ebenerdiges Wohnen wurden sie hingegen schon von vielen gleichaltrigen Freunden, die selbst noch in ihren großen, leeren (mittlerweile kinderlosen) Häusern auf zwei Etagen wohnen, beneidet.

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