Holzhaus Tiroler Schatzkästchen

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Holzhaus Traum: Leben, wo andere Urlaub machen

Lange bevor er und seine Frau daran dachten, ein Eigenheim zu bauen, begeisterte sich Jan Zöller schon für massive Holzhäuser. Glücklicherweise hatte auch Sibille Zöller keine Vorbehalte gegenüber Holz als Baustoff und auch die Wohngegend stand schnell fest: „Wenn schon Traum Holzhaus, dann bitte gleich in unserer Lieblingslandschaft – den Alpen!“, erzählt Jan Zöller. Der Hausherr freut sich über die niedrigen Heizkosten - es sind die niedrigsten in der ganzen Nachbarschaft - die er trotz langer, harter Winter hat. „Die Außenwände bestehen ausschließlich aus dem Holz Skandinavischer Kiefern, da diese Holzart besonders robust und wetterfest ist. Außerdem sind sie durch Fertigkonstruktion absolut winddicht und sogar setzungsfrei, weshalb wir nach dem Hausbau nicht mehr am Holzhaus herum werkeln müssen.“ 

Individuell geplantes Holzhaus gemeinsam gebaut

Zusammen mit Fullwood Wohnblockhaus planten die Zöllers ihr Holzhaus ganz nach ihren individuellen Vorstellungen und Bedürfnissen, immer mit Blick auf die regionalen Grundstücksverhältnisse. Dabei profitierten sie von der langjährigen Erfahrung des Holzhausspezialisten, auf dessen Häuser sie  in Zeitschriften aufmerksam geworden waren. „Als wir das Musterhaus unseres Herstellers besichtigten, fiel uns gleich das angenehme Raumklima auf und wir waren begeistert von dem hellen Ambiente der Räume.“, erinnert sich Sibille Zöller. So wählte das Paar auch für sein eigenes Holzhaus weiß verputzte Trennwände (Ständerbau) im Innenbereich und ließ große, bodentiefe Fensterfronten einplanen. Da der neue Wohnort monatelang sehr schneereich sein kann, müssen Dachstuhl und Dach entsprechend belastbar sein: 1 Tonne Schneelast pro m² kann das Dach verkraften. Beim Hausbau selbst war das Ehepaar auch wieder konsequent, nach dem Motto „Wenn schon bauen, dann auch mithelfen.“, entschieden sie sich für die von Fullwood angebotene „Richtmeistermontage“, bei der Bauherren unter der Anleitung und Vorarbeit eines Richtmeisters ihr Holzhaus selbst mit aufbauen können. Das spart Kosten und macht vor allem stolz. „Als der Tieflader die fertigen Wandelemente anlieferte, schlug mein Herz plötzlich bis zum Hals – vor Freude aber auch vor Aufregung, ob wir der Aufgabe wirklich gewachsen sind. Zeit zum Zweifeln war dann aber nicht mehr, denn schon beim Abladen der Hauswände mit Hilfe eines Krans mussten wir mit anpacken und von da an trieb uns der emsige Richtmeister zu Höchstleistungen an.“, berichtet Sibille Zöller. Zur Unterstützung waren einige Freunde und die Eltern der Zöllers angereist und halfen kräftig bei der Hausmontage mit. Später machte sich auch Sibilles Bruder, ein Installateur, nützlich. „Die Bauzeit war zwar sehr anstrengend, aber wir hatten auch viel Spaß miteinander. Sogar die Nachbarn haben ganz unkompliziert ihre Hilfe angeboten und der Richtmeister hat uns noch wochenlang nach dem Aufbau telefonisch beraten, wenn wir Fragen zum Ausbau hatten, obwohl er das nicht hätte tun müssen. Jetzt birgt jede Ecke im Haus ihre Geschichten und erinnert uns an schweißtreibende Aktionen. Dadurch haben wir einen besonders engen Bezug zu unserem „Schatzkästchen“. , meint Jan Zöller und betont: „Bei uns lief alles plangemäß und termingetreu. All die Baustellengeschichten über Pfuscherei und unpünktliche oder ungenau arbeitende Handwerker kennen wir nur vom Hörensagen.“    

Zeitgemäße Holzhaus Gemütlichkeit

Die hellen Kiefernwände und Balkendecken erzeugen nicht nur ein wohltuendes Wohnklima sondern zaubern auch Geborgenheit in alle Räume. Drinnen dürfen die unbehandelten Wände etwas Nachdunkeln, während sie draußen zweimal geölt wurden – davon einmal mit Wachs – um die Optik zu erhalten. Zwar benötigt ihr Holzhaus keinen Witterungsschutz, jedoch möchten die Hauseigentümer lieber kein durch Wind und Wetter langsam vergrauendes Haus. Der Grundriss des Hauses ist annähernd quadratisch und wird nur an der Südseite mit einem über beide Etagen verlaufenden Zwerchhaus ergänzt. Die Raumaufteilung ist klassisch mit Diele, Gäste-WC, Heizungsraum, Wohn/Esszimmer und Küche im Erdgeschoss,  sowie Flur, Schlafzimmer, Badezimmer (Wellness-Oase), Bibliothek, Gästezimmer und Gäste-Dusche/WC im Obergeschoss. Durch den hohen Kniestock und die großzügige Gaube an der Südseite gilt das Obergeschoss als Vollgeschoss. Die Räume sind sehr hoch und geben den Blick frei auf den sichtbaren Firstbalken und die offene Balkendecke. Ein Stückchen alte Heimat hat sich die Hausherrin aber doch in ihr neues Heim mitgenommen: Keramikfliesen aus Leipzig. „Wenn wir heute nach der Arbeit, oder von teils langen Dienstreisen, nachhause kommen, ist das wie Urlaub. Die Entscheidung, unser Holzhaus in dieser herrlichen Berglandschaft zu bauen, war genau richtig. Nun leben wir unseren Traum!“, schwärmen Jan und Sibille Zöller unisono beim Verabschieden. 

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