Holzhaus Weserbergland

Barrierefreies Holzhaus im skandinavischen Stil

Trotz Hanglage entschied sich das Eigentümerpaar gegen einen Keller. Man wollte eigentlich komplett ebenerdig wohnen, musste aber die vorgeschriebene Dachneigung von 35 Grad einhalten, sodass aus einem Geschoss anderthalb wurden: Der hohe Dachstuhl wurde für eine Galerie (mit Gästesofa) genutzt. Zusammen mit ihrem persönlichen Fullwood-Berater planten Peter und Rosa Hasse ihr individuelles Holzhaus nach Maß, entschieden sich für eine Kombination aus einschaliger Massivholzwand und gedämmter Kombiblockwand (nur Giebelwände) und wählten als Baustufe eine Richtmeistermontage mit viel Eigenleistung. Gewohnt wird komplett im Erdgeschoss, dessen Grundriss einem kompakten Rechteck ohne Erker und Dergleichen entspricht. Der Außenanstrich und die Dacheindeckung sind rot und werden durch weiße Details wie Fensterrahmen, Haustüre etc. erfrischt, ganz wie in Skandinavien traditionell üblich. Ums Holzhaus läuft eine Terrasse, von der es an der Gartenseite zum steil abfallenden Außenbereich geht.

Kompaktes Holzhaus mit 1,5 Geschossen aber ohne Keller

Der überdachte Eingang von Holzhaus „Weserbergland“ befindet sich an der nord-östlichen Traufseite. Man gelangt in eine geräumige, firsthohe Diele, von der aus es ins Gäste-WC, ins Schlafzimmer, ins Gästezimmer, in die Küche, in den offenen Wohnbereich (Wohnzimmer und Essbereich), in ein Arbeitszimmer und in einen Hauswirtschaftsraum geht. Zwischen Schlaf- und Gästezimmer ist noch ein Badezimmer positioniert und von der Küche in den Wohnbereich gibt es einen Durchgang – dort wurde die ursprünglich geplante Wand auf Wunsch der Hasses in der Bauphase einfach weggelassen. Der Süd-Ostgiebel des Gebäudes ist großzügig verglast und auch im Erdgeschoss wurden zwei große Fenster eingebaut, von denen Arbeitszimmer und Wohnzimmer profitieren. An der Süd-Westseite sorgen bodentiefe Fenster für reichlich natürlichen Lichteinfall in den Wohn-/Essbereich, in die Küche und ins Gästezimmer. Von dort gibt es jeweils einen Zutritt auf die Gartenterrasse. Auch das Bad an der nord-westlichen Giebelseite besitz ein Fenster und die nach Nord-Osten ausgerichteten Räume (Schlafzimmer, Gäste-WC und Hauswirtschaftsraum) ebenso. Auf diese Weise hat Holzhaus „Weserbergland“ immer zur passenden Tageszeit natürliches Licht im richtigen Raum.

Vielfältige Wand- & Deckengestaltung im Holzhaus

Drinnen tapezierten die Hauseigner sämtliche Trennwände und Giebelwände, so dass nur die tragenden Traufwände und die offenen Holzbalkendecken in den Räumen aus massivem Kiefernholz sind. Neben der Diele sind noch die Küche und der offene Wohnbereich bis zur sichtbaren Firstpfette offen. Die Dachschrägen wurden verschalt und mit weiß tapezierten, ebenmäßigen Rigipsplatten verkleidet, lediglich die Dachsparren und vereinzelte Deckenbalken sind sichtbar. „Nur 14 Tage war unser Richtmeister vor Ort, dann stand der Rohbau, inklusive Dach und Fenster schon. Den Innenausbau haben wir darauf zusammen mit Freunden überwiegend eigenhändig durchgeführt. Nur Heizung und Elektrik haben wir lieber Fachfirmen überlassen.“, sagt Peter Hasse stolz. Zum Heizen nutzten er und seine Frau eine Fußbodenheizung, die mit Gas und solarer Wassererwärmung betrieben wird, wobei der Gasverbrauch minimal ist. „Die Blockwände dämmen sehr gut!“, betont der Hausherr. Für die Übergangszeit heizt ein gemütlicher Kaminofen ein. „Der Wohlfühlfaktor in unserem Holzhaus ist enorm!“, freut er sich.