Solide gebaute Transparenz fürs Holzhaus am Steilhang
Das Holzhaus „Bergnest“ ist ein Haus mit zwei Gesichtern: Während es sich zur Straße hin geschlossen gibt, um die Privatsphäre seiner Bewohner zu schützen, öffnet es sich an seiner nicht einsehbaren Rückseite mit fast vollständig verglastem Antlitz.
Auch die sehr steile Hanglage prägt das Holzhaus architektonisch verschieden: An der Bergseite (Giebelwand), wo sich Straße und Eingang befinden, begegnet man einem klassischen Holzhaus mit anthrazitfarbigem Satteldach und tannengrünen Fenstern. Ganz anders die entgegengesetzte Giebelwand zur Talseite: Diese ist über zweieinhalb Geschosse bodentief verglast, vom bewohnbaren Sockelgeschoss bis hinauf zum Giebel. Ein umlaufender Holzbalkon auf der Erdgeschossebene mit gläserner Brüstung für ungehinderte Transparenz verbindet das Haus mit der in Terrassen angelegten Außenanlage.
Zurück zur Eingangsfront: Betritt man das massive Holzgebäude, gelangt man in eine helle Diele mit weiß verputzten Trennwänden, die sich zu einem weitläufigen, offenen Wohnbereich hin öffnet. Der Blick schweift direkt zur Glasfront und weiter hinaus über Hügel und Tal – genauso holt man sich das Draußen ins Zuhause! Aber es geht noch weiter: Der offene Wohnbereich reicht über eineinhalb Geschosse bis hinauf zum imposanten Sichtdachstuhl samt sichtbarer Firstpfette – so geht großzügiges, lichtdurchflutetes Wohnen, das sich dank der hellen Kiefernwände von Fullwood auch noch behaglich und warm anfühlt. Was man auch spürt, ist das wohltuende Raumklima, das mit einem gesunden Wohnklima gleichgesetzt werden darf.
Transparenz und Offenheit auch im Innern des Holzhauses
Im Wohnbereich des Holzhauses „Bergenst“ sind Sofa und antiker Esstisch Nachbarn, die im Zentrum des Gebäudes durch einen prachtvollen Kachelofen in organischer Formensprache voneinander getrennt werden – „das Herz des Hauses“, wie die Hauseigentümer sagen. „Unsere liebgewonnenen, antiken Möbel gaben die Maße unserer Hauswände vor, alles musste hineinpassen.“, sagt die Hausherrin. An den offenen Wohnbereich angeschlossen ist auch die neue Küche mit ihren modernen, weiß glänzenden Möbeln, die perfekt zu den weißen Flächen der Trennwände und dem weiß verputzten Kaminofen passen. Da sich über der Küche das Schlafzimmer und das Badezimmer des Eigentümerpaares sowie eine kleine Galerie befinden, ist sie nicht bis zur Firstpfette offen, sondern besitzt eine rustikale Holzbalkendecke in normaler Raumhöhe. Passend zum Gesamtkonzept des Wohnhauses, sind auch die Brüstung der kleinen Galerie und die der nahezu unsichtbar in den Raum integrierten Geschosstreppe aus Klarglasplatten. Die offenen Tritte der weißen Holztreppe unterstreichen ihre Leichtigkeit und Transparenz. Ein Gäste-WC und eine Garderobe sind der Diele angeschlossen und im Untergeschoss ergänzt eine Einliegerwohnung, die vom Sohn der Hauseigentümer bewohnt wird, das Raumprogramm vom Holzhaus „Bergnest“.
Holzhaus in Eigenleistung mit dem Richtmeister aufgebaut
Bevor die weiß changierenden Bodenfliesenquadrate im ganzen „Bergnest“ verlegt und die Ölgemälde der Ahnengalerie aufgehängt werden konnten, musste das massive Holzhaus erstmal produziert und montiert werden. „Dass ich mit Anfang 50 noch ein Haus bauen würde, hätte ich nicht gedacht. Auch noch mit viel Eigenleistung.“, lacht der Hausherr. Nachdem er und seine Frau sich im September für das steile Hanggrundstück mit dem traumhaften Ausblick entschieden hatten, begann sogleich die Hausplanung mit Fullwood Wohnblockhaus und im November die Ausschachtungsarbeiten. Zwischenzeitlich produzierte der Holzhausspezialist in seinem nahegelegenen Werk passgenau die Blockwände und Wandelemente sowie sämtliche Dachstuhlteile. Schon im Januar wurde alles termingetreu geliefert und in wenigen Tagen montiert. Bereits nach 3 Tagen stand der Rohbau fix und fertig da, regendicht, aber noch ohne Dach, Fenster und Türen. Zum Glück, denn ein Orkan hatte sich angekündigt, der als „Kyrill“ in die Wettergeschichte einging. „Unsere Baustelle hielt dem Orkan unbeschadet stand – was könnte ein solides Fullwood Wohnblockhaus danach noch erschüttern?“, meint die Hauseigentümerin. Überhaupt: „Die Setzungsfreiheit der Fertigwände unserer Holzhausfirma erlaubte erst eine problemlose Montage des Holzhauses auf das Betonskelett des Sockelgeschosses.“ Die Prophezeiungen von Freunden, dass Hausbauärger mit einer Fertighausfirma vorprogrammiert sei, traten nicht ein: „Es gab keinerlei Komplikationen während der Bauphase, weder das Material betreffend noch fachlich noch menschlich. Zu unserer eigenen Überraschung lief alles wie am Schnürchen und Fullwood hat Top-Qualität geliefert.“, betont der Hauseigentümer. Auch die Freundlichkeit und das Entgegenkommen der Mitarbeiter lobt er. „Es war, als ob die Mitarbeiter ihr eigenes Haus bauen würden. Wir würden jederzeit wieder mit Fullwood bauen, und nur mit denen!“, so das Eigentümerpaar unisono.
Auch die Dame des Hauses leistete einen wichtigen Beitrag zum Hausbau: Sie strich schon im Werk die Blockwände eigenhändig an, was normalerweise nicht möglich ist, aber in diesem Fall – u.a. aufgrund der Nähe zum Wohnort – ging.
Beheizt wird Holzhaus „Bergnest“ fast komplett mit dem eindrucksvollen Kachelofen, der die gasbetriebene Fußbodenheizung nahezu überflüssig macht. Die großen Fensterflächen nach Westen nutzen Sonnenwärme passiv. Da das Gebäude an der Südseite keine Fenster besitzt, es über einen sehr großen Luftraum verfügt und die massiven Blockwände von Fullwood per se wie eine natürliche Klimaanlage wirken, heizt es sich im Sommer nicht auf. Die gute Dachdämmung tut ebenfalls ihren Teil dazu.













