Holzhaus am Hochfirst

modernes Holzhaus nach historischem Vorbild

Das Baupaar übernahm den ursprünglichen Grundriss eines historischen Schwarzwaldhofes (ein Wohnhaus und eine daran angeschlossener Scheune) und baute wegen der Tradition ein massives Holzhaus auf ein modernes Kellergeschoss. Silke und Uwe Zapf wollten unbedingt mit massivem, chemisch unbehandeltem Holz bauen, ganz ohne zusätzliche Wanddämmung. Beim erfahrenen deutschen Holzhaus Hersteller „Fullwood“ mit regionalen Standorten in ganz Deutschland, in der Schweiz und in den Niederlanden, wurde man fündig: „Wir besichtigten das Musterhaus in Wolpertshausen. Das gefiel uns auf Anhieb ausgesprochen gut. Vor allem die heimelige und gleichzeitig helle Atmosphäre drinnen und der zarte Holzduft verzauberten uns regelrecht. Auch die technischen Daten und die Beratung empfanden wir als perfekt und sehr kompetent.“, sagt Hausherrin Silke. „Massive Polarkiefernwände, absolut winddicht, nahezu setzungsfrei, 27cm dick (das ist die extradicke Wandvariante, üblich sind 20cm), mit hervorragenden Dämmeigenschaften und glatter, schlichter Optik – für uns perfekt!“, ergänzt Hausherr Uwe.

Individuelles Holzhaus ökologisch & nachhaltig bauen ohne Chemie ergibt gesunde Wohnqualität

Als es konkret wurde, brachten die Zapfs die Architektenpläne des historischen Schwarzwaldhofes mit, man wollte ja den Grundriss und Baukörper im Wesentlichen möglichst originalgetreu nachbauen. Größere Fenster, hohe Lichte und ein möglichst offenes Wohnen mit Barrierefreiheit im Erdgeschoss sowie ein sparsames Heizsystem mit erneuerbaren Energien waren weitere Vorgaben an Fullwood Wohnblockhaus. Zudem sollte Holzhaus „am Hochfirst“ auf ein gemauertes Untergeschoss mit Wohnung für eine der beiden Töchter und deren Familie gebaut werden. Glücklicherweise konnte Fullwood mit viel Knowhow, Kompetenz und vor allem gutem Willen auf alle Wünsche eingehen. Keine Selbstverständlichkeit im Baugewerbe. Sogar die Baustufe war wählbar. „Ein weiterer Vorteil unseres Baupartners ist, dass der Hausbau so schnell geht. Die Wände werden nämlich fix und fertig im Werk vorgefertigt, auch sämtliche Sparren und Deckenbalken werden dort passgenau zugeschnitten. Dadurch ist die Hausmontage innerhalb einer Woche über die Bühne gegangen, inklusive Dachstuhl und Regenabdichtung.“, erklärt der Hausherr. Im Anschluss wurde das Dach mit Tonziegeln eingedeckt, die Fenster und Türen eingebaut und der komplette Innenausbau durchgeführt. Zwei Richtmeister und sechs Gesellen stellten die Außenwände und Innenwände/Trennwände (leichtes Ständerwerk) auf das fertige Untergeschoss. Bis auf den Estrich erledigten Silke und Uwe Zapf den Innenausbau mit der ganzen Familie selbst. „Drinnen behandelten wir die Kiefernwände, die Balkendecken und den offenen Sichtdachstuhl zum Teil mit UV-Schutz gegen Nachdunkeln. Im Wohnbereich beispielsweise ist ein Nachdunkeln erwünscht.“, beschreibt die Hausherrin. Beim Außenanstrich entschied man sich für die typische Farbe des Hausherstellers, ein mittelhelles warmes braun, und kombinierte dazu Dachziegel, Haustüre und Sprossenfenster in einheitlichem schiefergrau. „Der Außenanstrich spielt für die Langlebigkeit des Holzes und damit des Holzhauses keine Rolle, er verhindert aber die natürliche Vergrauung. Die Dachüberstände hingegen schützen das Holz.“, weiß der Hausherr.

Schnelle Holzhaus Montage dank hohem Vorfertigungsgrad

Die Setzungsfreiheit der Blockwände von Holzhaus „am Hochfirst“ garantiert, dass im Laufe der Zeit nichts nachgearbeitet werden muss (z.B. an den Fenstern). Drinnen wurde auf pflegeleichte Materialien gesetzt, beispielsweise bei den Fußböden, die aus einheitlichen, hellgrau changierende Bodenfliesenquadraten bestehen. Lediglich in den Schlafräumen legte man fußwarmen Sisal aus. Zwei Vollgeschosse mit viel Stellfläche und Kopffreiheit, hohen Decken, bis zum First offenem Luftraum über dem Esszimmer des offenen Wohnbereichs und großzügigen Wohnflächen ergeben ein weitläufiges, luftiges Wohngefühl, das von der behaglichen Atmosphäre des Massivholzes umarmt wird. Weiß gestrichene Trennwände in leichter Ständerbauweise lockern und hellen das Holzhaus zusätzlich optisch auf und reflektieren das reichlich einfallende Tageslicht. Indes leuchten die Polarkiefernwände warm und strahlen auch fühlbar Wärme ab, wie man im Winter positiv überrascht ertasten kann. Absoluter Blickfang im Holzhaus ist der imposante Sichtdachstuhl mit den großen Gauben. „Wenn unsere andere Tochter mit Familie zu Besuch kommt, steht ihr der gesamte Gästebereich im Obergeschoss zur Verfügung. Wir wohnen komplett im barrierefreien Erdgeschoss und unsere andere Tochter mit Familie im Untergeschoss. Natürlich ist es auch dort schön lichtdurchflutet, nur ohne Holzwände.“, berichtet Silke Zapf. Geringer Heizenergieverbrauch – beheizt wird Holzhaus „am Hochfirst“ mit einer Fußbodenheizung. Diese wird mit Pellets und Festbrennstoffen (sprich: Holzscheiten) betrieben. Da Familie Zapf in einer Holzgenossenschaft ist, bleiben die Kosten überschaubar und man ist nicht von Gas- und Ölpreisen abhängig. Abgesehen davon dämmen die Massivholzwände nicht nur hervorragend, sondern bewirken nachgewiesenermaßen eine höher gefühlte Raumtemperatur. Dadurch wird 2-3 Grad niedriger geheizt, was nicht nur die Heizkosten geringhält, sondern auch den Atemwegen zugutekommt. „Die Eigentemperatur von Holz ist höher als beispielsweise von Stein. Tatsächlich fühlen sich unsere Kiefernwände auch bei Frost und Schnee nicht eiskalt an.“, betont Uwe Zapf. All das sind aber „nur“ Nebeneffekte eines nachhaltig gebauten „Ökohauses“ mit ganz viel Wohlfühlatmosphäre und Wohnqualität.