Wohnlich und familienfreundlich – Holzhaus „Eifelschatz“
Zuvor hatte die junge Familie etliche private Holzhäuser verschiedener Haushersteller besichtigt und sich schlussendlich sowohl von der Qualität und Bauweise der Fullwood Wohnblockhäuser überzeugen als auch von der Begeisterung der Fullwood-Hausbesitzer anstecken lassen. Diese Begeisterung hält seitdem ungebrochen an.
Symmetrie und Geradlinigkeit ergeben ein harmonisches Holzhaus
Holzhaus „Eifelschatz“ besitzt einen quaderförmigen Baukörper mit Satteldach, aus dem an beiden Traufseiten je ein zweigeschossiger, ebenfalls quaderförmiger Erker hervorragt. Die beiden Erker besitzen je ein eigenes Satteldach, wodurch das Holzhaus insgesamt vier Giebel besitzt. Die Erker sind den Traufwänden mittig angeordnet und besitzen die gleiche Breite wie die angrenzenden Hauptwände, was eine ausgewogene Symmetrie ergibt. Die Form und Anordnung der Fenster unterstreichen das symmetrische Gesicht des Gebäudes noch. Rechtecke und Dreiecke, auch als Quader und Prismen, bestimmen die gesamte Architektur des Einfamilienhauses. Dem angeschlossen wurde an der Südost-Seite ein Doppel-Carport, von dem es in den Garten hinterm Haus und in wenigen Schritten zum Hauseingang geht. Von dort gelangt man in einen Windfang mit Zugängen zum Hauswirtschaftsraum, zum Gäste-Bad/WC, zum Treppenraum und zur Küche. Vom Treppenraum geht es rechts in ein separiertes Arbeitszimmer und links direkt in den offenen Wohnbereich, den sich Esszimmer und Wohnzimmer teilen. Ein breiter Durchgang führt vom Essbereich – der Esstisch steht im Erker – in die Küche und gegenüber der Sofaecke – vor dem großen Kachelofen – gelangt man in ein abgetrenntes Fernsehzimmer. Vom mitten im Holzhaus positionierten Treppenraum steigt man über eine Holztreppe hinauf auf die Galerie des Dachgeschosses. Die quadratische Fläche der Galerie befindet sich genau mittig im Haus und ist Ausgangspunkt für den Zutritt zu drei Kinderzimmern, einem Schlafzimmer und einem Familienbadezimmer.
Im Holzhaus beeindruckt eine offene Dachstuhlkonstruktion
Der Dachstuhl des Haupthauses und die Dachstühle der Zwerchhäuser (Erker) sind sichtbar und sehr imposant. An ihrer anschaulichen Konstruktion erfreut man sich gerne, und das nicht nur im Dachgeschoss, sondern dank des bis zur Firstpfette offenen Luftraums über dem Esszimmer auch im Erdgeschoss. Die bodentiefen Erkerfenster zum Vorgarten an der Straßenseite fluten die Galerie und den offenen Wohnbereich mit reichlich natürlichem Licht. Das Familienbad im rückseitigen Zwerchhaus (zum Garten) beherbergt eine ovale Wanne direkt unterm Fenster mit Blick ins Grün. Weiß gestrichene Trennwände ergänzen die hellen Kiefernwände und die offenen Balkendecken; sie verleihen den Räumen mehr Leichtigkeit und Helligkeit, ohne die Behaglichkeit zu reduzieren.
Die Hauseigentümer wählten als Baustufe eine Richtmeistermontage, bei welcher der Hausherr unter der Regie und Vorarbeit eines Richtmeisters sein Holzhaus selbst errichtet. Zum Helfen hatte er ein paar Freunde dabei und der Rohbau – ohne Dach, Türen und Fenster – stand bereits nach rekordverdächtigen drei Tagen. Dann begannen die Dachdecker ihre Arbeit und die Heizungs-, Elektro- und Sanitärinstallateure vollbrachten ihre Werke. Die restlichen Arbeiten des Innenausbaus erledigte der Herr des Hauses komplett eigenhändig.
Beheizt wird Holzhaus „Eifelschatz“ (Baujahr 2004) mit Gas und einem wasserführenden Kachelofen und wird mit solarer Warmwasserbereitung ergänzt.



















