Wussten Sie, dass die Holzhäuser von Fullwood Wohnblockhaus keinen Außenanstrich benötigen, um wetterfest zu sein? Die Beständigkeit und Langlebigkeit der Blockwände hängen von anderen Vorkehrungen ab, die das Holz vor Feuchtigkeit und daraus resultierenden Schäden schützen. Sie brauchen Ihr Fullwood-Holzhaus nicht zu streichen, um es vor substanziellen Wetterschäden zu bewahren.

Wie schütze ich mein Holzhaus vor Feuchtigkeit?

Die erste Voraussetzung für ein wertbeständiges Holzhaus ist die Qualität des verbauten Holzes. Das fängt bei der Herkunft, also dem Wachstumsort, des Baumes an und endet bei der Verarbeitung zum fertigen Wandelement. Dazwischen liegt ein weiterer entscheidender Faktor: die Holztrocknung. Bei technisch getrocknetem Holz ist keine chemische Behandlung nötig – ein besonders wichtiger Punkt. Wir garantieren Ihnen: Unsere chemisch unbehandelten Blockwände sind schadstofffrei!

Kiefern wachsen hoch in den Himmel hinauf
Im Kiefernwald

Je rauer das Klima, desto härter das Holz

Wir bei Fullwood arbeiten mit dem Holz von nordischen Kiefern (Pinus sylvestris) aus Skandinavien. Das kältere Klima, in dem sie gedeihen, lässt sie langsamer wachsen. Das zeigt sich unter anderem an ihren engen Jahresringen, die das Holz des Baumes dicht und fest machen. Im Kern ist es am härtesten. Wir setzen noch eins drauf, indem unsere Blockbohlen aus drei bis vier miteinander verleimten Lamellen mit nach außen gerichteter Kernholzseite bestehen. Somit schaffen wir die beste Voraussetzung für ein gegen jedes Wetter widerstandsfähiges Holzhaus.

Historisches Blockhaus aus Lärchenholz
Unser historisches Musterhaus aus dem 17. Jahrhundert stammt aus dem Tiroler Schmirntal. Gebaut wurde das Almhaus aus heimischem Lärchenholz, welches damals im rauen Alpenklima langsam wachsen durfte. Die großen Dachüberstände und die flache Dachneigung schützen die Wände vor jeder Witterung.

Konstruktiver Holzschutz vermeidet Bauschäden durch Nässe

Konstruktiver Holzschutz beinhaltet sämtliche bauliche Maßnahmen, die ein Holzhaus vor Feuchtigkeit schützen. Welche baulichen Maßnahmen können konstruktiven Holzschutz fürs Holzhaus leisten? Dreht sich alles um große Dachüberstände, oder gibt es mehr Möglichkeiten zu beachten?

Tatsächlich ist ein ausreichend großer Dachüberstand in Abstimmung mit der Dachform und der Dachneigung wichtig, um die Holzwände vor stehender Nässe zu schützen. Besonders an der sogenannten Wetterseite, die regional unterschiedlich sein kann, ist der passende Dachüberstand ein guter Regenschutz. Dabei geht es nicht darum, dass Blockwände grundsätzlich nicht nass werden dürfen, sondern vielmehr darum, dass die Nässe nicht stehen bleibt. Schaden an der Bausubstanz kann ausschließlich durch über einen langen Zeitraum stehende Nässe entstehen - unser guter konstruktiver Holzschutz verhindert dies!

Helles modernes Blockhaus mit Erker und im rauen Alpenklima.
Das Fullwood Wohnblockhaus "Tiroler Schatzkästchen" trotzt seit vielen Jahren schadlos dem rauen Alpenklima.

Bauliche Maßnahmen gegen stehende Nässe

Damit die Nässe erst gar nicht eindringt, werden planerische Überlegungen angestellt, die dann baulich umgesetzt werden. Abgesehen von Dachform, Dachüberstand und Dachneigung beugt eine optimierte Fassadengestaltung vor. Dazu gehört, dass Hirnholzflächen anfälliger sind als Kernholzflächen, also mehr geschützt werden müssen. Fullwood Wohnblockhaus löst dieses Problem, indem es – wie bereits erwähnt - immer die Kernholzseite nach außen kehrt.

Leichtes Gefälle vermeidet, dass Nässe an waagerechten Stellen stehen bleibt. Auch Tropfkanten und Abtropfnasen leiten Wasser schnell ab. An glatten und senkrechten Flächen, wie unseren Blockwänden, läuft Wasser sowieso schnell ab.

Eine gute Luftzirkulation hinter der Holzfassade leistet ebenfalls gute Dienste, damit das Holz rasch trocknen kann. Hier sind einschalige Blockwände klar im Vorteil, da keine Dämmschicht den Trocknungsvorgang bremst. Und wenn es doch unsere im Kern gedämmte Blockwand sein soll, dann verhindert die Wahl des richtigen Dämmmaterials einen Nässestau.

Sie sehen: Es gibt genug Möglichkeiten, ein Holzhaus mit baulichen Maßnahmen vor Nässeschäden zu bewahren.

Hier unsere 27er Blockwand: Im Querschnitt ist gut zu erkennen, dass die Kernholzseite an beiden äußersten Lamellen nach außen zeigt. Das ist bei unserer 20er Standard-Blockwand und der Kombiblockwand genau so.

Ein Holzschutzanstrich erhält die gewünschte Optik

Tatsächlich streichen die meisten Eigentümer ihre Fullwood Wohnblockhäuser mit farbpigmentierten Wetterschutzlasuren an. Damit erzielen sie zum einen die gewünschte Farbe für ihre Außenwände und sorgen außerdem dafür, dass das Holz nicht vergraut.

Jedes Kundenhaus wird bei Fullwood individuell nach Bauherrenwunsch geplant. Jede Bauherrschaft sucht sich ihren Architekturstil, die Raumaufteilung und vieles mehr aus. Last but not least hat auch jeder eine eigene Vorstellung von der Farbe seines Holzhauses: Dafür steht eine große Auswahl an hellen oder dunklen, deckenden oder transparenten Lasuren in natürlichen Holzfarben oder bunten Farbtönen bis hin zu Weiß zur Verfügung. Lesen Sie hier zum Thema "Holzhaus streichen" weiter.

Das Fullwood Wohnblockhaus "Ankumer Höhe" besticht mit seiner leuchtenden, warmen Holzfarbe, die ganz dem Wunsch der Eigentümer entspricht. Die Lebensdauer des Gebäudes wird vom Anstreichen aber nicht verlängert - dafür sorgen allein unsere baulichen Maßnahmen.

 

Ohne Schutzanstrich vergraut Holz - das ist ein natürlicher Vorgang, der das Holz nicht schädigt, sondern lediglich optisch verändert. Holzhaus "im Hirschwald" darf und soll vergrauen, was je nach Wetter und Hausseite unterschiedlich lange dauert. Irgendwann werden sich die Wände den Fenstern und Terrassenplatten farblich angepasst haben.